Tätigkeitsbericht Seun


Tätigkeitsbericht 2021 des Ausschusses 

Stadtplanung und -entwicklung, Umwelt, Naturschutz, Sicherheit und Verkehr (SEUNSV) 

Trotz Corona wurden 

  • 5 Sitzungen als Video-Chat, zwar mit geringerer Beteiligung, weil die technischen Voraussetzungen fehlten und 
  • 3 Präsenz-Sitzungen, natürlich regelkonform, durchgeführt. 

Präsenz-Veranstaltung: 

Am 17.8.2021 fand das seit langem geplante Rollator-Training statt, diesmal im Hof des Kultur-Forums. In zwei Stadtbussen konnten ca. 25 anwesenden Personen viel Neues bei der Nutzung der Busse erfahren. Das Ein- und Aussteigen konnte dank der Unterstützung durch die Infra, Herrn Dierigsweiler und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geübt werden.

Rundgänge und Begehungen: 

  • Am 24.03.2021 fand eine Begehung der Fürther U-Bahn-

Haltestellen zusammen mit einem Mitarbeiter der Infra statt, 

weil die meisten Fahrkartenautomaten nicht barrierefrei zugänglich sind. Künftig sollen an den vier Bahnhöfen Hinweisschilder auf die Fahrkartenautomaten in Nähe der Aufzüge bzw. Rolltreppen angebracht werden. Leider ist der gewünschte barrierefreie Zugang zu Fahrkartenautomaten generell nicht möglich. Außerdem ist vorgesehen, im Bereich der Kursana Residenz ein Wartehäuschen aufzustellen. Die Infra informierte zudem darüber, dass in den nächsten Jahren der Umstieg auf Online-Tickets erfolgen soll.  

 

  • Nach Abgabe unserer Stellungnahme zur Neugestaltung des Kinderspielplatzes Zedernstr. Verbunden mit der Bitte, den Seniorenrat auch weiterhin bei der Planung von Mehrgenerationenspielplätzen zu beteiligen, erhielten wir von Herrn Bergmann, dem Leiter des Grünflächenamtes, die Einladung uns an der Auswahl von Fitnessgeräten, die auch von Älteren und Behinderten genutzt werden können, im Südstadtpark zu beteiligen. Bei einer Begehung am 27.7.2021 mit einem Mitarbeiter des Grünflächenamtes wurde über die aufzustellenden seniorengerechten Geräte diskutiert und ein sehr gutes 

Ergebnis erzielt; auch die Zusage einer Beteiligung in 

Zukunft wurde zugesichert. Nach der Mitgestaltung des Spielplatzes am Herrenstraßendamm ist der Südstadtpark nun die zweite Möglichkeit für ältere Menschen sich fit zu halten.

Leider ist es nicht möglich auf den angebrachten 

Hinweisschildern für die Benutzung der Spielplätze die Alterseinschränkung bis 14 Jahre zu ändern. Dies könnte 

u.E. Erwachsene – für die die Geräte gedacht sind -davon abhalten, die Geräte zu nutzen.   

  • Bereits im Herbst 2019 fand unsere letzte Stadtteilbegehung in Sack/Braunsbach statt. Die noch vorhandenen Mängel wurden bei einem nochmaligen Rundgang am 16.9.2021 an zwei SPD Stadträt*innen herangetragen. Wir stießen auf offene Ohren, konnten einige Punkte nach Abwägung der Notwendigkeit ausschließen und erhoffen uns für die verbliebenen offenen Punkte eine baldige Lösung.  

Teilnahme an Veranstaltungen, Sitzungen und Gesprächen: 

Vertreter des Ausschusses informieren sich regelmäßig durch Teilnahme an den Sitzungen der städtischen Ausschüsse und können dort zu seniorenrelevanten Themen Stellung beziehen, z.B.  

  • in der Bau- und Werkausschuss vom 14.7.2021 wurden wir auf einen Beschluss für den Bahnübergang Alte Veste aufmerksam. Nach Kontakt mit der Stadtplanung und dem Behindertenrat stimmten wir in unserer Stellungnahme diesem Projekt zu, der u.a. den Menschen der Hallemannschule und der Dambacher Werkstätten mehr Sicherheit auf ihrem Weg zu Bus und Bahn verspricht. Allerdings merkten wir aber an, dass der Ausbau des Haltepunktes Alte Veste gleichzeitig erfolgen sollte und der Fußgängerüberweg zur Friedlandstr. an anderer Stelle vorgesehen werden sollte, und damit die geplante Rampe, die längeren Wege und der Wegfall von Parkplätzen nicht notwendig sind (Planung wurde vom Bau- und Werkausschuss einstimmig beschlossen). Hier müsste u.E. nachgebessert werden, da erfahrungsgemäß die kürzesten Wege genutzt werden, insbes. wenn der nahende Zug noch erreicht werden will. 
  • In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 10.05.2021 unterstützten wir einen Antrag von Bündnis90/Die Grünen zur 30er Geschwindigkeitsreduzierung in der Zirndorfer Str., einer Forderung, die wir bereits seit unserer 

Stadtteilbegehung in Dambach im Frühjahr 2017 verfolgen. 

Kindergärten, Schulbushaltestelle, Kirche, querender Schulweg genügten dem Verkehrsausschuss nicht zur Zustimmung - er wurde abgelehnt.  

  • Wir beteiligen uns aktiv im Beratungskreis des VEP der Stadt 

Fürth und haben dort unsere Vorstellungen zur 

Verkehrswende eingebracht (nachzulesen auf der Homepage des Seniorenrates)  

 

  • Wir nahmen online an der Klimaschutzkonferenz II („Verkehr in Fürth“) teil. 
  • Auch im Kirchweihausschuss und im Sicherheitsbeirat waren wir vertreten. Und nicht zu vergessen unsere aktive Mitwirkung in einer Arbeitsgruppe der Landesseniorenvertretung Bayern (LSVB), die sich für Gestaltung eines kostengünstigen ÖPNV einsetzt und insbesonders um die Einführung eines Seniorentickets bemüht. 

 

In den Instruktionsverfahren der Stadtplanung achten wir darauf, dass die Belange von Seniorinnen und Senioren bei den Planungen berücksichtigt werden.

In diesem Jahr haben wir uns bis jetzt zu 14 Bauvorhaben geäußert.

  • u.a. haben wir die Planung des „Osttunnels“ in Verbindung mit der Bahnhofsunterführung und einer neuen Radwegführung auf dem Bahnhofsplatz und seinen anliegenden Straßen hauptsächlich wegen der zu steilen Rampen, die für Radfahrer, Kinderwägen oder Rollatoren absulut nicht geeignet sind sowie der unübersichtlichen Radführung abgelehnt. 

 

Für eingehende Kritikpunkte, Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung versuchen wir mit der Stadtverwaltung eine Lösung zu erreichen, u.a. 

  • dringend notwendige Verbesserung bzw. Neuerrichtung öffentlicher Toilettenanlagen an stark frequentierten Orten im gesamten Stadtgebiet. Die Vorschläge wurden in einem Antrag an den Oberbürgermeister zusammengefasst, der aber leider aus Kostengründen abgelehnt wurde. 

 

  • Errichtung von Blindensignalen an verschiedenen Fußgängerübergängen wie z.B. an der Kreuzung Soldnerstraße/Würzburger Str. und Erlanger Str./Alte Reuthstr. 

Auch in Zukunft haben wir einiges vor: 

  • Schulung durch die Infra zur Online-Fahrkarte
  • Wiederaufnahme des Radfahrsicherheitstrainings, inbes. Im Hinblick auf die Nutzung von Pedelecs
  • Aktion Radfahrverbot in verschiedenen Bereichen der Stadt 

(Fußgängerzone, Stadtpark und diversen Unterführungen) 

  • Vortrag über Trickbetrügereien an der Haustür oder per 

Telefon/Internet in Zusammenarbeit mit der Polizei 

  • Und schließlich werden die Neuwahlen des Seniorenrates im Januar 2022 uns sicher auch neue Gesichter und Anregungen für unsere Arbeit bringen. 

Wir wünschen uns in Zukunft weiterhin auf die Unterstützung aus Politik und Verwaltung bauen zu können. Vor allem würden wir uns aber wünschen, dass vieles schneller umgesetzt wird. 

Kontaktdaten: 

Klaus Fleig (Vorsitzender) 




Kontaktadresse: Klaus Fleig (Vorsitzender)

                               Tel.Nr. 3071059

                               Mail: klaus.fleigSR@magenta.de

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