Aktivitäten

Die alljährlichen Stadtteilbegehungen führten im September 2019 den Seniorenrat in den

Stadtteil Sack/Braunsbach.

Eingeladen waren zu einem Rundgang und einer anschließenden Gesprächsrunde alle älteren Bürgerinnen und Bürger, ansässige Vereine, Verbände, Schulen, Kindergarten, Kirchen usw. um den Seniorenräten und einigen anwesenden Stadträten*innen die Wünsche und Bedürfnisse in ihrem näheren Wohmumfeld aufzuzeigen. Dabei ging es um folgende Probleme:

a)            Bereich Sicherheit und Verkehr:

1.            Gehwege:

Bemängelt wurden in den Bereichen Nordring und in der Braunsbacher Straße fehlende sichere Gehwege. Eine Trennlinie auf der Fahrbahn ist zwar auf der westlichen Straßenseite in der Braunsbacher Str. vorhanden, jedoch nicht durchgängig. Zumindest bis zur Bushaltestelle in der Braunsbacher Str. wäre der Schutz der Fußgänger dringend erforderlich. Unverständnis bestand auch darüber, dass dieser Fußweg auch noch mit PKws zugeparkt ist, wogegen auf der gegenüberliegenden Seite (ohne Gehwegmarkierung) ein Parkverbot besteht. Fußgänger sind dadurch gezwungen auf die Fahrbahn auszuweichen.

Im Nordring selbst ist zwischen Einmündung Blütenstraße bis zur Kreuzung Boxdorfer Str. kein Fußweg bzw. keine Trennlinie vorhanden

 

2.            Parksituation

Da für das ansässige Transportunternehmen keine ausreichende Parkfläche vorhanden ist, wo die Lkws nachts abgestellt werden können, ist hauptsächlich der Nordring zugeparkt, aber auch viele der Nebenstraßen. Das bedeutet, dass sowohl die Einsicht in Kurven bzw. in vorfahrtsberechtigte Straßen häufig unmöglich ist als auch die Fußgänger gezwungen sind auch aus diesem Grund auf der Fahrbahn zu laufen. Warum für den erheblichen LKw-Verkehr in Sack keine befriedigende Lösung gefunden werden kann, ist unverständlich.

 

3.            Sacker Hauptstraße /Pflugweg

Hier bestehen unterschiedliche Vorfahrtsregelungen: Vorfahrtszeichen als auch „rechts vor links“ Regelung. Hier wurde angeregt einheitlich Tempo 30er Zone, aber auf jeden Fall ein Hinweisschild auf Schulkinder anzubringen.

 

 

b)           Bereich ÖPNV:

1.            Auch in diesem Stadtteil wurde eine Taktverbesserung der Busverbindungen gewünscht, da die Busse zwar tagsüber im 20 Minuten Takt verkehren, aber nach 20 Uhr nur noch im Stundentakt.

2.            Das Halteschild in der Braunsbacher Straße stadteinwärts ist total von Büschen und _Ästen verdeckt und nicht als solches wahrzunehmen.

3.            Überlegungen die Stadtteile Vach/Stadeln/Burgfarrnbach mit einer Querverbindung zu verknüpfen bzw. eine Ringbuslinie für alle Vororte einzurichten als auch evtl. sogar einen Anschluss an Herzogenaurach herzustellen, sollten in naher Zukunft angestellt werden.

 

c)            Verschiedenes:

1.            Neben dem Kriegerdenkmal an der Bushaltestelle Sack/Mitte in Richtung Großgründ-lach vor dem Flaschencontainer ist alles sehr ungepflegt. Hier wuchert Unkraut und die Anwohner wünschen sich dort regelmäßige gärnterische Pflege.

2.            Vermisst wird

-              eine Apotheke

-              ein Arzt

-              ein Gemeinschaftstreff

-              ein Spielplatz (etwa am Sportplatz) für alle Generationen

 

Etliche der Anwesenden haben den Eindruck geäußert, dass der Stadtteil Sack offenbar nicht in die Entwicklung der gesamten Stadt mit einbezogen und vor allem die Infrastruktur vernachlässigt wurde.

Die Anregungen wurden dem Oberbürgermeister mit der Bitte zugeleitet, stadtintern Verbesserungen zu klären und soweit wie möglich Abhilfe zu schaffen.

Der Seniorenrat ist sich sicher, dass einige der Anregungen bzw. Wünsche positiv entschieden werden können.

 

Ausschuss Stadtentwicklung, -planung, Natur- und Umweltschutz, Sicherheit und Verkehr

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Achtung: Wir sind wehrhaft!

Ein Nachmittag zur Selbstbehauptung bei der Polizei Fürth am 15.05.2019

 

Genauer gesagt waren wir bei der „Kriminalpolizeiinspektion“ im K 7, Prävention. Kriminalhauptkommissar Thomas Angermeyer begrüßte die knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und gab eine kurze Programmübersicht. Unterhaltsam und gespickt mit Anekdoten aus seiner mehr als 35-jährigen Laufbahn führte er durch den Nachmittag. Nein, betonte er, er wolle und könne in drei Stunden keine Kampfsportler aus uns machen, aber Hinweise vermitteln, wie man Gefahrensituationen erkennt und möglichst umgeht. Und ja, aufs (mulmige) Gefühl kann und soll man und frau sich ruhig verlassen. Insbesondere ging Thomas Angermeyer auf die Wichtigkeit der Selbstbehauptung ein und wir übten auch gleich selbstbewusstes Schreiten und Schreien: STOP!!! Ein potentielles Opfer erkennen Straftäter oft schon der Körperhaltung.

 

Gut gelaunt ging’s nach der Theorie dann doch noch zur Sache und es durfte zugehauen und zugetreten werden. Die Zeit verging wie im Flug und eigentlich hätten wir gerne noch länger mit Thomas Angermeyer geübt. Auf jeden Fall gingen wir mit einem guten Sicherheitsgefühl nach Hause; auch mit dem Vorsatz, den er uns ans Herz legte, bei Beobachtungen oder vermeintlichen Gefahrensituationen lieber einmal die 110 zu viel wählen als zu wenig.

 

 

Angelika Franzen

Mai 2019

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Stadtplanung und - entwicklung

 

Der neue Stadtplan ist da

Ein ganz besonderer Stadtplan erleichtert die Orientierung für Seniorinnen und Senioren sowie für Menschen mit Behinderung. Als Gemeinschaftsprojekt zwischen Fürther Fachstelle für Seniorinnen und Senioren und die Belange von Menschen mit Behinderung (fübs), Behinderten- und Seniorenrat wurde eine Neuauflage des Seniorenstadtplans aus dem Jahr 2008 entwickelt. Er ist kostenlos erhältlich bei fübs, Tourist-Info, Sparkasse und Senioren- und Behindertenrat.

 

Ruhemöglichkeiten für Senioren

Der Seniorenrat hat in Verbindung mit dem Grünflächenamt erreicht, dass mehr seniorengerechte Bänke in allen Fürther Stadtteilen aufgestellt werden. Im Bau-und Werkausschuss wurde beschlossen, dass bis 31.7.2019 25 neue ortsfeste Bänke auf zwischen Seniorenrat und Grünflächenamt abgestimmten Standorten aufgestellt werden. Erfolgversprechende Gespräche mit dem Grünflächenamt wurden bereits 2018 begonnen und fanden Niederschlag in den Planungen des Grünflächenamtes.

 

Fitness für Senioren

Der Seniorenrat setzt sich bereits seit Mitte 2015 für generationenübergreifende Spielplätze ein. Der Spielplatz am Herrnstraßendamm wird mit Fitnessgeräten für Senioren – der Seniorenrat war bei der Auswahl der Geräte beteiligt - ausgestattet und bei den weiteren Änderungen und Neubauten ist der Seniorenrat in die Planungen eingebunden. Aktuell wurde der Spielplatz Adlerstr. im Herbst 2018 fertiggestellt. Anschließend wird der Spielplatz am Herrnstraßendamm in Angriff genommen.

 

Nette Toilette

„Hier dürfen Sie, wenn Sie mal müssen!“ Die netten Toiletten – initiiert durch den Seniorenrat – sind seit vielen Jahren in der Fürther Innenstadt für kleine und große Bedürfnisse nicht mehr wegzudenken. Fürther Einzelhändler, Gastwirte und Betreiber verschiedener Einrichtungen – erkennbar durch den roten Aufkleber mit dem freundlichen 00-Smilie - stellen ihre Toilette zur Verfügung. Der neue Flyer wurde Anfang Mai 2018 vorgestellt und ist öffentlich verfügbar.

 

Stadtteilbegehungen

Der Seniorenrat versucht durch Stadtteilbegehungen Defizite aufzudecken sowie Wünsche und Anregungen der älteren Bevölkerung aufzunehmen und durch die Stadt Fürth umsetzen zu lassen.

Einem Rundgang durch den Stadtteil zusammen mit engagierten und interessierten Bewohnern sowie ansässigen Stadträten/innen, Vertretern von Presse, Infra, Kirche und Verbänden folgt ein gemeinsamer Gedankenaustausch in einer örtlichen Gemeinschaftseinrichtung, wo die Wünsche und Anregungen sowie Kritikpunkte der Bürger in einem Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Fürth zusammengefasst werden.

Einiges wurde bereits realisiert, manches befindet sich noch in Prüfungsverfahren und einiges wurde leider auch abgelehnt.

Wir bemühen uns mit der erforderlichen Geduld, aber auch mit der notwendigen Hartnäckigkeit weitere Erfolge zu erzielen.

Vier Rundgänge hat der Ausschuss bisher durchgeführt:

  • am 27.06.2016 in Schwand/Eigenes Heim
  • am 17.10.2016 in Vach
  • am 24.04.2017 in Dambach
  • am 20.09.2018 in Unterfarrnbach

Der nächste Rundgang ist für Juni 2019 im Stadtteil Sack geplant. Nähere Informationen gibt es zeitnah in der Stadtzeitung und den FN. Weitere Stadtteilbegehungen werden stattfinden.

 

Die Wünsche und Kritik aus Unterfarrnbach wurden in einem Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Fürth übermittelt. Unter anderem wurde beantragt, die Unterfarrnbacher Str. für LKW zu sperren, mehr Polizeikontrollen zur Geschwindigkeitsüberwachung und zum Parkverhalten durchzuführen, ebenso eine längere Taktung der Fußgängerampel Hafenstr./Unterfarrnbacher Str., ein einseitiges Parkverbot in der Unterfarrnbacher Str. und eine bessere Radwegkennzeichnung. Die Anbindung Kieselbühl an Buslinien soll verbessert werden und eine direkte Verbindung zur Hardhöhe soll geschaffen werden. Das alte Feuerwehrhaus soll zur Begegnungsstätte für Jung und Alt werden, der Ortseingang schöner gestaltet werden, ein Miniladen wäre genauso wünschenswert wie ein Bankautomat und mehr Sitzmöglichkeiten.

Bereits zugestimmt hat der Stadtrat einer Begegnungsstätte.

Alles andere befindet sich noch zur Prüfung bei den zuständigen städtischen Ämtern.  

Der Oberbürgermeister und das Straßenverkehrsamt haben uns bereits geantwortet, die Antworten von Polizei und Infra stehen noch aus. Wir werden hier darüber in Kürze berichten.

 

Im Eigenen Heim/Schwand wurden folgendes erreicht:

  • die Bordsteinabsenkung im Bereich Conrad-Stutz-Weg wurde im Frühjahr 2017 durchgeführt. Damit ist ein barrierefreier Weg zum Nahversorgungs-zentrum Vacher Str. geschaffen worden.
  • die Apotheke verbleibt am bisherigen Standort in der Riemenschneiderstr., das ESW hat den Mietvertrag verlängert.
  • die fehlende Beschilderung im Bereich Scherzerplatz (entgegenkommende Radfahrer in Einbahnstr.) wurde angebracht.
  • in den täglichen Streifenplan der Polizeiinspektion Fürth wurde das Gebiet um die LAC-Halle aufgenommen, auch die Sicherheitswacht bestreift das Gebiet häufiger. Gründe waren die Lärmbelästigung und überhöhte Geschwindigkeit.
  • Minibuslinie durch die Vacher Str. zwischen Conrad-Stutz-Weg und Billinganlage und weiter zum Hauptbahnhof (s.a. Nahverkehrsplan). Diese Linie soll zum Fahrplanwechsel 2019/2020 in Betrieb gehen.

Noch nicht umgesetzt sind:

  • Kennzeichnung bzw. Umbau von Feuerwehrzufahrten im Bereich Finkenschlag/Riemenschneiderstr. (Umbau liegt in der Verantwortung der Wohnungsbaugesellschaft)

 

In Dambach wurde bisher folgendes erreicht:

  • Bordsteinabsenkung im Einmündungsbereich B.-v.-Weimar-Str in die Zirndorfer Str. wurde im August 2018 realisiert
  • Am Haltepunkt Dambach (DB) wurde im März 2019 die Treppe erneuert
  • Die Sauberkeit am Haltepunkt Dambach hat sich auch deutlich verbessert
  • Ruhebänke werden in Zusammenarbeit zwischen Seniorenrat und Grünflächenamt aufgestellt (u.a. am Kanal)

Ansonsten wurde leider wenig umgesetzt, aber folgendes ist geplant bzw. wird noch geprüft:

  • die Anbindung der neuen Wohngebiete (Grundig-Park, Dambach-Park) durch Buslinie 178 sowie Anschlüsse dieser Linie an DB und Busse ist im Nahverkehrsplan der Stadt Fürth aufgenommen bzw. liegt der Infra zur Prüfung vor
  • eine 30er-Zone in der Zirndorfer Str. im Kindergartenbereich wird noch vom Straßenverkehrsamt geprüft

 

Sicherheit und Verkehr

Die Sicherheit von Senioren und Seniorinnen im Fürther Stadtgebiet sind ein Schwerpunkt unserer Arbeit, genauso wie eine seniorengerechte Fahrpreisgestaltung und Tarifstruktur

Hierzu haben wir aktuell unter anderem

  • einen Antrag zur Instandsetzung des Gehwegs An den Gärten wegen überhöhtem Quergefälle gestellt
  • unbürokratisch dafür gesorgt, dass eine senioren- und behindertengerechte Beschilderung im Parkhaus der Stadthalle angebracht wurde und zusätzliche Behindertenparkplätze eingerichtet wurden
  • einen Antrag zur Erstellung eines Fuß- / Radweges zwischen Kappellenstr. und Kapellensteg anstelle des vorhandenen Trampelpfads gestellt
  • den Ausbau des Trampelpfades zwischen Heckenweg (Scherbsgraben) und Käppnersteg aus Sicherheitsgründen beantragt
  • einen Antrag für ein verbilligtes Seniorenticket (Einzelfahrschein) für das Stadtgebiet Fürth gestellt
  • die Errichtung einer Bushaltestelle an der neuen Sparkassengeschäftsstelle im Laubenweg beantragt
  • Gespräche über ÖPNV-Tarifstruktur mit unseren Landtagsabgeordneten geführt um die Stellung der Landesregierung zu erfahren und unsere Forderungen einzubringen
  • uns an einer Arbeitsgruppe Seniorenfahrkarte im LSVB beteiligt um die Fürther Interessen zu vertreten (s.a. nachfolgender Bericht Beteiligung am LSVB-Antrag)

Außerdem werden wir

  • in Pressemitteilungen unsere Meinung zu aktuellen Themen (z.B. E-Scooter) zum Ausdruck bringen
  • in Gesprächen mit Straßenverkehrsamt und Polizei die Gefährdung der Fußgänger auf Gehwegen und Fußgängerzonen vorzubringen und versuchen für Abhilfe zu sorgen (s.a. nachfolgender Bericht zur Ampelproblematik)

 

Ampelproblematik

Viele Hinweise, Kritik und Anfragen von Bürgern zu Ampelschaltungen und Querungsmöglichkeiten wurden schon seit 2016 in Stadtteilbegehungen oder direkt an den Seniorenrat herangetragen. In Gesprächen mit der Stadtplanung und dem Straßenverkehrsamt wurde die Ampelsituation in Fürth erörtert. Viele Brennpunkte wurden dabei besprochen und die Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert. Einige wurden bereits durch Baumaßnahmen bereinigt (z.B. Kreuzung Erlanger Str./Poppenreuther Str., Kreuzung Kapellenstr./Würzburger Str.). Zugesagt wurde für das Jahr 2019 bei einigen Ampelanlagen (z.B. Kreuzung Schwabacher Str./Kaiserstr., Kreuzung Heilstättenstr./Eichenstr., Rathauskreuzung, Kreuzung Schwabacher Str./südl. Maxstr., Kreuzung Hafenstr./Hintere Str./Unterfarrnbacher Str.) unsere Forderungen zu erfüllen. Des Weiteren wurde vom Seniorenrat angeregt, Haltegriffe für Radfahrer an den Ampeln anzubringen, sowie bessere visuelle Informationen für Rechtsabbieger bzw. Dauer der noch zur Verfügung stehenden Querungszeit für Fußgänger. Wir werden in weiteren Gesprächen an dem Thema dranbleiben um für (nicht nur) ältere Bürger*innen eine sichere Straßenüberquerung zu erreichen.

 

Selbstverteidigung

Am 15.5.2019 findet in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Fürth ein Selbstverteidigungskurs statt. In Theorie und Praxis werden die Teilnehmer von kompetenter Seite auf mögliche Gefahrensituationen im Alltag vorbereitet und geschult.

 

Fahrschein für Führerschein

Bereits 2014 wurde diese Aktion vom Seniorenrat initiiert. Derzeit erhält man für die Abgabe des Führerscheins drei 9-Uhr-Mobycards. Der Seniorenrat arbeitet an einem Konzept für die Zukunft, um die Attraktivität zu erhöhen und auch das Angebot für Senioren zu verbessern (s.a. die aktuelle Berichterstattung in den Medien).

 

Nette Toilette

„Hier dürfen Sie, wenn Sie mal müssen!“ Die netten Toiletten – initiiert durch den Seniorenrat – sind seit vielen Jahren in der Fürther Innenstadt für kleine und große Bedürfnissen nicht mehr wegzudenken. Fürther Einzelhändler, Gastwirte und Betreiber verschiedener Einrichtungen – erkennbar durch den roten Aufkleber mit dem freundlichen 00-Smilie - stellen ihre Toilette zur Verfügung. Der neue Flyer wurde Anfang Mai vorgestellt und ist öffentlich verfügbar.

 

Beteiligung am LSVB-Antrag zu preiswerten Tickets im öffentlichen Personennahverkehr.

Der Seniorenrat beteiligt sich aktiv in Gesprächen einer AG ÖPNV des LSVB im Bezirk Mittelfranken. Unser Hauptanliegen ist es, dabei nicht nur den Preis im Auge zu behalten, sondern auch Themen wie die Mobilität (Teilhabe), die Barrierefreiheit von Haltestellen und eine Verbesserung der Linienführung zu vertiefen. Aktuell wird in einem Antrag an die Stadt Fürth ein preiswertes Einzelticket für Senioren gefordert.

 

Beteiligung an der Entwicklung des Nahverkehrsplans der Stadt Fürth

Dieser Ausschuss beteiligt sich aktiv im Beraterkreis Nahverkehrsplan an der Erstellung und Weiterentwicklung des Nahverkehrsplans der Stadt Fürth Nachfolgend sind einige der Anregungen des Seniorenrates (nicht nur aus Seniorensicht) genannt:

Das Fürther Busliniennetz bedarf einer Überprüfung hinsichtlich Linienführung, Haltestellen, Fahrplangestaltung und Tarif. Einige unserer Vorschläge hierzu:

  • Einrichten einer Buslinie durch die Vacher Str.
  • Anbindung des Hornschuchcenters und der Oststadt bis zur Stadtgrenze
  • Anbindung der westl. Innenstadt
  • Ausweitung des Fahrplantaktes an Werktagen bis 20.30 Uhr
  • Bessere Umsteigezeiten am Hauptbahnhof, auch von Bus zur Bahn
  • Vermeidung von Busstaus (nahezu gleiche Abfahrtszeiten mehrerer Busse) auf den Hauptachsen (Erlanger Str. bis Schwabacher Str.) durch bessere Fahrplangestaltung
  • Anbindung neuer Wohngebiete an das Busnetz
  • Verbesserung der Info-Systeme in Bussen und Haltestellen (u.a. bei Aktualität, Ausfallsicherheit, Umsteigemöglichkeiten)
  • Verbesserung des Tarifsystems durch mehr Transparenz, durch gleiche Zuzahlungen bei Fahrten in die Nachbargemeinden, durch Ausweitung der Kurzstreckenregelung (Erreichbarkeit von Nahversorgungszentren)
  • Barrierefreier Ausbau bzw. Neubau von Haltestellen u.a. mit Sitzmöglichkeiten und Wartehäuschen, Berücksichtigung der schnellen und leichten Erreichbarkeit von Wohn- und Pflegeheimen sowie öffentlichen Einrichtungen

Einige dieser Vorschläge sind bereits realisiert bzw. befinden sich in der Planungsphase, z.B.:

  • Hornschuchcenter und Oststadt durch neue Buslinie 37 angebunden
  • Ausweitung des Fahrplantaktes von Montag bis Freitag auf 20.30 Uhr ausgedehnt
  • Neue Minibuslinie zwischen Hbf und Conrad-Stutz-Weg wird beim Fahrplanwechsel 2019/2020 in Betrieb gehen

 

Fahrtraining

Am 22.09.2018 fand wieder eine Fahrtraining der Verkehrswacht statt. Eine rege Beteiligung brachte für die Teilnehmer viele neue Informationen zum Straßenverkehr und ein besseres Gefühl für das eigene Auto, um Gefahrensituationen besser zu bewältigen.

 

 

 

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