Aktivitäten

Besuch im Atelier Gerd Axmann

 

Am sonnigen Dienstag, dem 03.09.2019, besuchten rund zehn Damen und Herren das gemütliche Atelier von Gerd Axmann in der Gustavstraße. 2015 wurde ihm der kleine Laden angeboten und hier hat er nach seinem Berufsleben seine Bestimmung gefunden: Fürth in all seiner Ästhetik und vielfältigen Facetten abzubilden. Die Liebe zu seiner Stadt kommt in all seinen Bildern zum Ausdruck; er hat das „Auge“ für die besonderen Blickwinkel, die oft auch alteingesessene Fürther überraschen.
 

In den letzten Jahren wurde sein Atelier, das gleichzeitig auch als Galerie dient, nicht nur zu einem Treffpunkt der Erinnerungen. Immer öfter bekommt er gewerbliche Aufträge. Auch Touristen, die die Gustavstraß entdecken, schauen herein und bewundern Axmanns Aufnahmen der Stadt – wie auch bei unserem Besuch geschehen.

Schön ist auch, dass Gerd Axmann seine Postkarten nebst gerahmten oder auch auf Leinwand aufgezogenen Bilder zu erschwinglichen Preisen anbietet.

 

Mehr Informationen zum Fürther Künstler und seinen Arbeiten unter:

http://axmann-fotografien.de

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Besuch der Kirche Peter und Paul in Poppenreuth

Gleich vorweg: Eine Stunde ist viel zu wenig, um auch nur annähernd in die spannende Geschichte dieser in ihrer Erscheinung so bescheidenen Wehr-Kirche einzutauchen. Gut zwanzig Besucherinnen und Besucher, darunter auch einige Poppenreuther,  trafen sich am sonnigen 16.07.2019 pünktlich zum Glockenschlag um 14.00 h. Pfarrer Schmidt-Scheer, der der Gemeine 21 Jahre lang bis 2016 vorstand, hatte sich als Thema für seine Führung einige Stilelemente am Gebäude sowie die Geschichte rund um den Heiligen St. Sebald vorgenommen. Besser hätten wir es auch nicht planen können, wird doch der Schrein von Peter Vischer zum Jubiläum „500 Jahre Sebaldusgrab“ am 20.07.2019 geöffnet.

Zunächst ging’s in den Garten, zum Südeingang, wo uns Pfarrer Schmidt-Scheer die gotische Ummauerung der ursprünglich romanischen Kirche zeigte. Anschließend ein wenig Geschichte:

Ein Landadeliger namens Poppo der sich um die Pfalz an der Furt (heute Fürth) kümmerte bekam vom Kaiser ein Wäldchen übereignet, das er roden ließ. Daraus entstand Poppenreuth. „Kolonisten“ ließen sich nieder, darunter auch ein gewisser Sebald, der im Wald als Eremit lebte. Nach seinem Tod wurden Wunderheilungen an seinem Grab bekannt. Die Kunde verbreitete sich auch zu den Oberen der Sebalder Siedlung, später Nürnberg – die sich aufmachten und die Knochen klauten. Die Geschichte nahm ihren Lauf…

Das eigentliche Poppenreuth mit der Steinkirche und ersten Bürgerhäusern aus Stein entstand erst nach dem 30-jährigen Krieg. Weiterhin hat auch der wertvolle Altar, der Sebalder Pestaltar eine sehr illustre Vergangenheit, aber hier wollen wir enden, sonst wird aus dem Beitrag fürs Internet doch noch ein Roman.

Anschließend wurde die Gruppe von der Poppenreuther „gemütliche Runde“ zu Kaffee und Kuchen eingeladen. An liebevoll gedeckten Tischen ließen wir es uns schmecken und den Nachmittag ausklingen.

Herzlichen Dank an Pfarrer Schmidt-Scheer für seinen interessanten Vortrag. Ebenso ein dickes Dankeschön an Familie Schiller und den Damen der „gemütlichen Runde“ für die schöne Kaffeetafel.

 

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Wie smart ist (m)ein Smartphone?

Ein unterhaltsamer Vortrag mit Wolfgang Grimm, 1. Vorsitzender des SeniorenNets Franken e.V.

 

Mit 20 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Seminarraum in der VHS Fürth gut gebucht. So gut, dass weitere Interessenten auf einen (hoffentlich) weiteren Vortrag zum allgegenwärtigen Thema ‚Wischkistla‘ vertröstet werden mussten.

 

Angelika Franzen begrüßte die Teilnehmer im Namen des Seniorenrates der Stadt Fürth und stellte Wolfgang Grimm sowie seine langjährige Kollegin Dorrit Knoll vom SeniorenNet vor. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, jung gebliebenen Senioren in geselliger Runde den Einstieg in die Welt der neuen Medien zu erleichtern und digitale Kompetenzen zu vermitteln. Hierzu kam auch gleich eine Frage zum Durchschnittsalter der 110, davon etwa 35 aktiven Mitglieder: 75 Jahre. War da ein erleichtertes Aufschnaufen aus der Runde zu hören? Nein, man/frau ist nicht alleine mit seiner digitalen Verunsicherung. Und das Schöne: in geselliger Runde lernt sich’s auch viel besser und irgendeiner weiß immer irgendwas.

 

Wie smart ist denn nun das Smartphone? Lt. Herrn Grimm erst einmal gar nicht. Ist ein Gegenstand, der zum Leben erweckt und entdeckt werden will, bevor er für den Nutzer, außer vielleicht zum Telefonieren, von vielfältigem Nutzen sein kann. Der Computer in der Hand kann aber viel mehr. Unter anderem: E-Mails empfangen und verschicken, weltweit Informationen einholen, rund um den Erdball in Kontakt bleiben. Aber auch Geräte, z.B. die Heizung zu Hause, aus dem Urlaubsort ansteuern oder das Auto in der fremden Stadt wiederfinden. Diese „App“ (Application = Anwendung), brachte die Runde richtig zum Wischen: Find my car. Und wenn man sein Auto gefunden hat und jetzt schnell eine Toilette braucht: Auch die findet das smarte Phone. NINA nicht zu vergessen: hier warnt das Bundesamt für Katastrophenschutz vor Unwettern, etc. Die Teilnehmer waren begeistert und diskutierten angeregt. Da bei dieser Informationsveranstaltung keine schriftlichen Informationen ausgeteilt wurden, empfahl der Vortragende einen Besuch unter www.levato.de

Hier kann man sich den Newsletter oder ein handliches Buch zum Nachlesen bestellen.

 

 

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Peinlich, peinlich – und oft sehr lustig:
Wenn der Fehlerteufel (in den Nürnberger Nachrichten) zuschlägt

 

Ein vergnüglicher und informativer Vortrag mit Alexander Jungkunz

 

Mehr als 60 interessierte Seniorinnen und Senioren trafen sich am 19.02.2019 um den Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten einmal persönlich zu treffen. Erika Schneider vom Kulturausschuss des Seniorenrates Fürth begrüßte den Gast und eröffnete die Veranstaltung.

 

Ach ja, wenn man’s nur vor dem Drucken gesehen bzw. gelesen hätte. Die manchmal peinlichen Pannen am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen zerknirscht die Redakteure, aber die nächste Ausgabe wartet schon . Alexander Jungkunz berichtete unterhaltsam aus dem Redaktionsalltag und dem allgegenwärtigen Zeitdruck. Neben dem Fehlerteufel, den es ja schon in der guten alten Schreibmaschinen- und Schriftsetzerzeit gab, gibt es heute, dem Fortschritt sei Dank, auch die Autokorrektur - mit manchmal recht eigenwilligen Vorschlägen. Dann wird schon mal aus der Oberpfalz die Opferpfalz, aus Thalmässing Thalassogen (aus dem Meer kommend), aus Wassermungenau die Wasserjungfrau. Schlimm wird’s für die Fußballfans, wenn aus Marek Mintal Marek Minolta wird.

 

Auch einige Stilblüten gab Alexander Jungkunz zum Besten, unter anderem: Chirurg schnitt hervorragend ab. Und, wie er schmunzelt gestand, schaffen’ s die NN auch ab und zu in den ‚Hohlspiegel‘ des Spiegel Magazins.

 

Nach seiner Präsentation wurde die Fragerunde eröffnet. Nein, einen Schriftsetzer gibt es nicht mehr, auch keine Korrekturleser – und leider auch immer weniger Anzeigenkunden und Zeitungleser, die morgens noch richtig rascheln wollen. Online ist das Zauberwort, dem sich auch die NN stellen müssen.

 

Die NN ist eine der größten Regionalzeitungen Deutschlands. Zusammen mit seinen etwa 70 Regionalausgaben und der Nürnberger Zeitung erzielt das Blatt eine Auflage von etwa 240.000 im Jahr.

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Wie weiblich ist die Stadt?

Besuch im Museum für Frauenkultur Burgfarrnbach

 

Unter der Leitung von Erika Schneider, trafen sich am „Kulturdienstag“, dem 10.07.2018, eine interessierte Gruppe von Damen im Museum für Frauenkultur im Marstall von Schloss Burgfarrnbach.

 

Was macht denn nun eine Stadt weiblich? Wie weiblich ist Fürth? Oder unsere Partnerstädte Limoges, Marmaris, Midoun, Paisley oder Xylokastro? Was macht das – weibliche - Leben in Fürth eigentlich aus? Oder das in unseren Partnerstädten? Viele Fragen, die frau sich angesichts des gewählten Titels stellt, der auf jeden Fall neugierig macht.

 

Der Gedanke zu dieser sehr interessanten Ausstellung kam in Zuge der Aktivitäten zur 200-jährigen Stadterhebung. Ein Projekt wie geschaffen für die emeritierte Professorin Gudrun Cyprian, die an der Bamberg Universität Sozialwissenschaften lehrte. Zusammen mit ihren Mitstreiterinnen stellte sind eine wunderbare, lebhafte und durchaus auch amüsante

Ausstellung zusammen, die nicht nur mit 'bunten Bildchen" arbeitet, sondern sozialwissenschaftlich recherchiert ist und somit auch fundierte Daten liefert.

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Deshalb das Fazit gleich zu Anfang: Hingehen! Es lohnt sich - und nicht nur für

Frauen. Und was macht nun eine Stadt weiblich? Die Präsenz selbiger! Sichtbar im alltäglichen Leben, in der Arbeitswelt, in Kunst, Kultur und Wissenschaft.

 

Das Kuratoren-Team um Gudrun Cyprian reiste auf eigene Kosten in Fürths Partner-

städte, um mehr über das Leben der Frauen dort zu erfahren. Und dass sie damit Erfolg

hatten zeigte sich spätestens als Repräsentantinnen aus Limoges, Marmaris, Midoun, Paisley und Xylokastro zur Eröffnung nach Burgfarrnbach kamen und begeistert mitfeierten. Jetzt konnten sie bestaunen, wie geschickt ihre Beiträge in Form von, Bildern Portraits und Geschichten sowie Installationen umgesetzt wurden.

 

Und natürlich ließen sich auch die Fürther Künstlerinnen nicht lange bitten, wie kunstvolle wie originelle Ausstellungsstücke wie die Plexiglasgitter, oder die buchstäbliche Kunst am Bau, die bunten Bänder der Barbara Engelhard, zeigen.

 

Unser herzlicher Dank an Frau Cyprian für diese höchst interessante und kurzweilige Führung!

 

Mehr zur Ausstellung, zu Vorträgen, Aktionen und Workshops unter www.frauenindereinenwerlt.de. Die Ausstellung schließt a, 31.10.2018.

 

 

 

 

Impressionen vom Besuch des Ballettstudios arabesque am 06.Mai

Wir bedanken uns beim Ballettstudio arabesque ( bei Julia Vitez und ihren Schülerinnen ) für den abwechslungsreichen und gelungenen Nachmittag.

Wir kommen bestimmt wieder!!

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