Aktivitäten

 


Boule im Garten des Wilhelm-Löhe-Gemeindezentrums

 

Was für ein idyllisches Plätzchen, das die 14 Besucher bei sommerlichem Wetter am 12.05.2022 erwartete. Klaus Ströhlein und Angelika Franzen vom Seniorenrat begrüßten die Gäste an der Boule-Bahn und stellten Norbert Schaffert vor, einen bereits versierten Spieler, der sich freundlicherweise für unser Debüt zur Verfügung stellte. Er gab eine kurze Einführung in das Spiel, bei dem es darum geht, dass zwei Mannschaften, hier waren es rot und grün, gegeneinander spielen. Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an die Zielkugel, das „Schweinchen“ zu gelangen. 

 Und dann ging’s auch schon motiviert und fröhlich los. Wurde am Anfang noch mit zu viel Kraft und über das Ziel hinausgeworfen, wurden im Laufe des Spiels die Würfe strategischer und zielsicherer. Nach knapp zwei Stunden ging der schöne Nachmittag zu Ende. Wiederholungen sind geplant!

 






Vorgesehene Termine:

Immer donnerstags am

23.06. - 7.07. - 21.07. - 04.08. - 25.08. - 29.09.




Auftaktveranstaltung GESTALT beim SV Poppenreuth                         am 14.03.2022


Seniorenrätin Angelika Franzen informierte sich über das Projekt

GESTALT steht für Gehen, Spielen & Tanzen Als Lebenslange Tätigkeiten. 

Dabei geht es nicht nur um die körperliche Bewegung. Auch geistige, seelische und soziale Kompetenzen werden geschult. Damit soll auch einer beginnenden Demenz vorgebeugt werden.

Das ganzheitliche Bewegungsprogramm bietet neben verschiedenen Übungen zur körperlichen und geistigen Fitness (z.B. Bewegung zur Musik, kleine Spiele, Gleichgewichtsübungen) auch die Möglichkeit, eine Vielzahl an weiteren Bewegungsmöglichkeiten (z.B. Kegeln, Gymnastik oder Walking) auszuprobieren. Dazu haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit für ungezwungene Gespräche und das Kennenlernen neuer Sportkameraden und Freunde.

Das kostenlose Programm geht über 20 Wochen mit dem Ziel, dass dann jede Teilnehmerin und jeder Teilnehme eine Bewegungsart gefunden hat, die individuell guttut.

Die Kurse finden jeweils montags beim SV Poppenreuth statt, der freundlicherweise seine Sporthalle zur Verfügung gestellt hat. An diesem ersten Montag begrüßte Vorstandsmitglied Birgit Bayer-Tersch die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte die umfangreichen Aktivitäten des Sportvereins vor.


Übungsleiterin Elke Baier und Projektkoordinatorin Lena Welsch gaben eine erste Einführung in das Projekt, bei der auch der Spaß an der Freude nicht zu kurz kam. Durch Corona wurde einige der Teilnehmer in ihren Aktivitäten stark zurückgeworfen und suchten einen „Neuanfang“ um wieder in Schwung zu kommen. Und dann ging’s schon los: Nämlich mit einer „bewegenden“ Begrüßung. Im Laufen sollen sich die Teilnehmer mit den farbigen Ringen begrüßen, erst durcheinander, dann nur bestimmte Farben. Die Gruppe fand schnell zueinander, es wurde viel geplaudert, gelacht und alle freuten sich schon auf den nächsten Montag.





GESTALT wird durch GKV-Bündnis (Verband der gesetzlichen Krankenkassen) gefördert. Die Trägerschaft übernimmt das Department für Sportwissenschaften und Sport der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Ansprechpartnerin in Fürth ist Projektkoordinatorin

Lena Welsch Tel:0911-974-1907, E-Mail: lena.welsch@fürth.de




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Höchste Zeit wieder aktiv zu werden!


Unsere letzte Veranstaltung war am 02. März 2020, dann legte Corona unsere Planungen und Aktivitäten lahm. Anfang 2021 keimte so langsam wieder Hoffnung auf, doch es sollte bis zum Juni dauern, bis vereinzelt wieder Bewegung in der Gruppe möglich war – wenn auch mit Einschränkungen wie reduzierter Teilnehmerzahl. 

 

Nach wie vor großer Beliebtheit erfreut sich unsere Gymnastik im Sitzen. Klingt viel zu brav, denn Frau Adler trainiert von Kopf bis Fuß und umgekehrt, einschließlich der grauen Zellen. Im August ging’s dann richtig los: Mit einer gemütlichen Radtour durchs Knoblauchsland, gemeinsames Stärken inbegriffen. Die Teilnehmer waren begeistert. Anfang September fuhren wir mit E-Bikes auf idyllischen Wegen zum Entlas-Keller nach Erlangen und zum Abschluss der Saison im Oktober zum Karpfenessen nach Hüttendorf. 

 

Diese Radtouren, einmal mit normalen Rädern, einmal mit E-Bikes, wollen wir ab April 2022 fortsetzen. Viele schöne Touren rund um Fürth sind schon in Planung. Der MTV Stadeln bietet ein abendliches Schnupperschwimmen an. Ebenso reinschnuppern wollen wir bei Boule (Pétanque) und beim Kegeln. Es wird weiterhin geturnt und auch Yoga wollen wir vereinzelt anbieten. Sofern es Corona zulässt, sollen die grauen Zellen ab Januar 2022 auch wieder mit „Scrabble“ in Schwung gebracht und gehalten werden. 

Alle Veranstaltungen finden Sie im „Tagaktiv“ der Fübs. Auf geht’s!

 

Angelika Franzen

Ausschuss Gesundheit, Ernährung und Bewegung

10.11.2021




FiMo – Der Gesundheitstreff für die zweite Lebenshälfte

Sonniger Start am Montag, 02.03.2020 

 

FiMo – Der fitte Montag, ist eine Initiative der Fürther Fachstelle für Seniorinnen und Senioren (fübs), der Volkshochschule, der AOK sowie dem Seniorenrat der Stadt Fürth. Ziel der kostenlosen und offenen Treffs zu Themen der Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte ist, Fürther Bürgerinnen und Bürgern durch erfahrene Dozentinnen und Dozenten dabei zu unterstützen, das Thema Gesundheit, Wohlbefinden und nicht zuletzt auch die Vorsorge dafür in den täglich Alltag zu integrieren. Und das in netter Gesellschaft, mit Gleichgesinnten im freundlichen Bistro der VHS mit Getränken und Gebäck.

 

Christiane Schmidt von der fübs begrüßte die Gäste und bedankte sich bei Benedikt Hofmeister, seit 2018 für den Fachbereich „Gesundheit“ bei der VHS verantwortlich, dass für die monatlichen Treffs das gut erreichbare Bistro der Volkshochschule zur Verfügung steht.

 

Den Anfang am ersten fitten Montag machte die Dipl. Ökotrophologin (Ernährungsberaterin) Dorotha Willberg. Unter dem Motto „Fit in den Frühling – Nahrung für das Gehirn“ stellte sie Lebensmittel vor, die in der Übergangszeit der Frühjahrsmüdigkeit vorbeugen, das gerade zum Ende des Winters geschwächte Immunsystem unterstützen und den Kreislauf in Schwung bringen. Dazu gehört auch die Darmgesundheit. Das gute Dutzend „Gründungsteilnehmer“ war auf jeden Fall sehr interessiert, steuerte selbst gute Tipps aus ihren Erfahrungen bei, so dass es ein recht lebendiger Nachmittag wurde. Das von der AOK zur Verfügung gestellte Müsli-Büffet zum Abschied war für die Teilnehmer eine willkommene zusätzliche Motivation, den nächsten Morgen mit vitaminreichen, verdauungsfreundlichen Lebensmitteln zu beginnen.

Übrigens – für die Durchblutung des Gehirns ist Wasser, auch einfaches Leitungswasser, das beste Mittel.

 

Der nächste FiMo am 30.03.2020 wird sich mit dem Alltag im Gleichgewicht, der Sturzprophylaxe beschäftigen.

 

Text und Fotos: Angelika Franzen
03/2020

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Medikamente und Lebensmittel
 Was passt nicht zusammen?

Tanja Daum von der Kleeblatt Apotheke in Fürth versteht ihr Handwerk gleich doppelt: Als Apothekerin und Vortragende mit dem Talent, Zusammenhänge unterhaltsam zu vermitteln. Und so wurde am 23.07.2019 aus dem leicht trocken klingenden Thema ein lebendiger Vortrag, dem konzentriert gelauscht wurde – trotz Hitzewelle.

Zur Einführung erklärte uns die Apothekerin verschiedenen Arzneimittelgaben: Tabletten, Dragees, Säfte, Spritzen und deren spannende Wanderung durch den Körper – Dünndarm, Magen – bis zum vorgesehen Wirkungsort. Auf diesem Weg gibt es unter Umständen einige Sperren, die sich als „Nebenwirkungen“ bemerkbar machen können. Als eines der zahlreichen Beispiele sei hier die Wirkung von dem Blutverdünner Marcumar und größere Mengen von Vitamin K (Grünkohl, Broccoli, Spinat), was die Blutgerinnung beeinflussen kann. Oder Schilddrüsenmedikamente besser nicht mit Milch oder anderen kalziumhaltigen Mitteln einnehmen. Sie verhindern die vollständige Wirkung des Medikamentes, da sich die Moleküle vergrößern und nicht mehr richtig „durchkommen“. Am besten sollten Medikament nur mit Leitungswasser (mind. 100 ml) und möglichst stehend eingenommen werden um zu verhindern, dass Wirkstoffe in der Speiseröhre bleiben.

Als Fazit am Ende ihres Vortrags beruhigte uns Frau Daum auch hinsichtlich der Beipackzettel. Keine Panik. Doch wissen sollten wir schon, was wir einnehmen und wie der Wirkstoff am besten wirkt. Und bitte keine Scheu: Bei Risiken und Nebenwirklungen fragen Sie Ihren Arzt oder die nette Apothekerin…

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Erste Hilfe-Tipps für Senioren

Eine Kooperation von VdK und Seniorenräte

 

Warum nicht das Gemütliche mit Nützlichem verbinden? In diesem Fall einen Vortrag des Ausschusses für Gesundheit beim monatlichen Kaffeeklatsch des VdK Ortsverbandes Fürth Stadt im freundlichen Speisesaal der Kursana Residenz am 03.04.2019.

 

Auch wenn sich niemand diese Situationen wünscht, sei es als Betroffener oder Ersthelfer, bei Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt geht es um Minuten oder die „goldene erste Stunde“. Die Referentin, Christiane Stauber, gab hier leicht verständlich Hinweise zum frühzeitigen Erkennen und Erste-Hilfe-Maßnahmen.

 

Um das Fazit vorwegzunehmen: Fränkischem Fatalismus wie: „Vergeht schon wieder, manchmal ist einem halt schlecht“ oder bei Lähmungserscheinungen im Arm doch noch schnell die Wäsche fertig bügeln, erteilt Frau Stauber eine klare Absage. Gerade Frauen empfinden bei Herzproblemen häufiger ein starkes Druckgefühl statt Schmerzen und nehmen die Anzeichen nicht ernst.

 

Besondere Aufmerksamkeit schenkte die Referentin dem Thema Schlaganfall, bei dem die Betroffenen oft als betrunken eingeschätzt werden. Hier kommt FAST (engl. für schnell) zum Einsatz:

 

Face (Gesicht):        Unregelmäßigkeiten im Gesicht, hängender Mundwinkel, Augenlid

                            Feststellen: Person soll lächeln, Zähne zeigen

 

Arms (Arme):                   Kraftlosigkeit, Lähmung im Arm

                            Feststellen: Arme ausstrecken, Hände drehen, Hände drücken

 

 

Speech (Sprache):   verwaschene Sprache, unverständliche Sätze, findet die Worte nicht

                            Feststellen: einfache Sätze nachsprechen lassen

 

Time (Zeit):            Es zählt jede Minute! Sofortiger Notruf: 112! Auch wenn die  Probleme nur vorübergehend auftreten.

 

Dies gilt auch für Symptome bei Verdacht auf Herzinfarkt wie brennende Schmerzen im Bereich des Brustkorbes, Atemnot mit Todesangst, Unruhe, Übelkeit, Kaltschweißigkeit.

 

 

Im Anschluss gab es für die Teilnehmer noch ein Merkblatt zum Mitnehmen. Marion Luft und Gaby Höfler dankten Christine Stauber für ihren Vortrag, ebenso die Teilnehmer mit kräftigem Applaus.

 

 

Walking in der Gruppe mit Gymnastik, jeweils sonntags um 9.30 Uhr, Treffpunkt im Stadtwald beim NH Hotel.


Gymnastik im Sitzen findet ab 14. April, jeweils dienstags von 16 bis 17.30 Uhr in der Seniorenresidenz Curanum, Rosenstr. 16 - 20 statt.

 

Geistige Bewegung gibt es beim Schach für alle Leistungsstufen (auch Anfänger) Dienstag von 9 bis 12 Uhr bei der Diakonie, Königswarterstr. 56 - 60

 

Kochen mit Schülern

 

Einmal im Monat kochen Senioren mit Schülern der Hans-Sachs-Schule in Stadeln. Auch in der Soldnerschule und der Kiderlinschule findet dieses generationsübergreifende Projekt statt.

 

Erste Hilfe Kurs für Senioren

 

Der Kurs besteht aus vier Teilen und findet am 20.09./27.09-/04.10./11.10. im BRK Haus(Saal 3) von 14:30 -16:30 Uhr statt. Kosten: 30 €

 

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24.10.2014 - 

Neues Faltblatt "Depression im Alter"

Eine neue Broschüre, die dieser Tage erschienen ist, informiert über das Thema "Depression im Alter". Zwar hat das Deutsche Bündnis gegen Depression festgestellt, dass die Krankheit bei älteren Menschen nicht häufiger auftaucht, als in jüngeren Jahren. Doch sind bei Seniorinnen und Senioren öfter leichtere depressive Symptome und Befindlichkeitsstörungen anzutreffen

Diese äußern sich zum Beispiel, wenn sich Betroffene ständig müde oder traurig fühlen, wenig soziale Kontakte vorhanden sind oder der Arzt keine medizinische Ursache für Bluthochdruck oder Schwindelattacken findet. Was in solchen Fällen ratsam ist – darüber informiert das neue Faltblatt, das von Fachleuten im Bereich Gerontopsychiatrie entwickelt wurde und im rechten Bereich dieser Seite unter "Infoblatt " angesehen und heruntergeladen werden kann.

Die Informationsschrift soll mithelfen, möglichst frühzeitig die depressiven älteren Menschen und deren Angehörige zu erreichen.

Viele Seniorenclubs, Beratungsstellen, Arztpraxen und Apotheken wurden bereits gezielt informiert. Falls ein Seniorentreff im Rahmen der Weitergabe des Flyers eine Infoveranstaltung zum Thema Depression im Alter wünscht, können Sie sich gerne an den Sozialpsychiatrischen Dienst Fürth wenden.

 

Das Faltblatt "Depression im Alter" kann unter folgendem Link eingesehen werden:

http://www.fuerth.de/Portaldata/1/Resources/lebeninfuerth/dokumente/aelterwerden/DepressionAlter.pdf

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