Aktuelles / Veranstaltungen

 

 

 

_____________________________________________________________________________________________

Protokoll der 5. Sitzung der

Vollversammlung

 

Datum:     11.07.2019, Rev.a-230819 (1)            Ort:                 BRK                                                                                                                                            

Beginn:     14:00 Uhr                                        Ende:             16:30 Uhr

 

Vorsitz:      Inge Hartosch

Protokoll: Ulrich Schuberth

 

Teilnehmer:

Siehe Anhang 1, Original ist in der Dokumentation im Büro ersichtlich.

 

Verteiler:  Mitglieder der Versammlung, Oberbürgermeister

 

 

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung

Neben der Begrüßung aller SR und Gäste wurden ausdrücklich erwähnt:

  1. Als Gäste:
    Ronald Morawski (Stadtrat), Christiane Schmidt (Fachstelle fübs), Rudolf Koch (Altenpfarrer), Thomas Ixmeier (Stiftungsheim), Brigitta Hildner (Ronhof Diakonie)
  2. Beratende Mitglieder:
    Christian Hoffmann, Wolfgang König, Richard Roth,
  3. und 7 von den 12 ehrenamtlichen Helfern*innen. 
  4. Als entschuldigt wurden besonders erwähnt:
    Dr. Thomas Jung, Elisabeth Reichert, Markus Braun und Michaela Vogelreuther.
     
  1. Feststellung der Beschlussfähigkeit

Beschlussfähigkeit ist durch 21 von 30 anwesend gewählten SR-Mitgliedern gegeben.

 

  1. Referat:   „Was können wir vom seniorenpolitischen Gesamtkonzept erwarten?“              Referentin:   Christiane Schmidt
     

Highlights des Referats sind einleitend erwähnt. Das gesamte Referat ist als Anhang 2 beigefügt:

  • Befragung der Bürgerschaft:
  • Große Beteiligung für die repräsentative Umfrage war eine wichtige Voraussetzung,
  • Es wurden 8000 Fragebogen verteilt, der Rücklauf konnte mit 42% als gute Voraussetzung für ein repräsentatives Ergebnis gewertet werden,
  • Ergebnis der Auswertung
    • Fürth hat 24.000 Senioren älter als 65 Jahre,
    • 1/3 der >65Jährigen leben alleine,
    • 40% davon sind Schwerbehindert,
    • Das die Rente mal nicht reichen wird, wurde von den jüngeren Alten häufig genannt,
    • Ältere wollen nicht mehr umziehen, wollen in ihrer gewohnten Umgebung Alt werden,
    • Favorisiert wird von allen Wohnformen: betreutes Wohnen,
    • Für das ehrenamtliche Engagement sprachen sich 17% aus.

 

  • Was wird konzeptionell im sen. pol. Gesamtkonzept behandelt?
  • Erreichbare Einkaufsmöglichkeiten (Lieferung, ÖPNV, Fahrdienste, Nachbarschaftshilfe, …),
  • Barrierefreiheit in der eigenen Wohnung und im Stadtgebiet,
  • Begegnungsmöglichkeiten und Mobilität,
  • Wohnen im Alter (Bezahlbarkeit, Anpassung des Wohnraumes bei Bedürftigkeit und finanzielle Unterstützung, alternative Wohnprojekte, Hilfen im Alltag),
  • Beratung und Hausbesuche, Stadtteil-Lotsen, Pflegestützpunkt, Demenzberatung,
  • Teilhabe, generationsübergreifende Netzwerke,
  • Ruheständler Stammtische in den Quartieren,
  • Bildung im Alter (Angebote in den Stadtteilen, auch für Zuwanderer, mod. Techniken wie Digitalisierung, etc.),
  • Bürgerschaftliches Engagement,
  • Pflege und Betreuung (Besonderheiten bei der Betreuung von Migranten, für Menschen mit Behinderung, Demenzerkrankung und für Menschen mit gerontopsychiatrischen Leiden),
  • Altersarmut
  • Palliativ- und Hospiz-Betreuung.  

 

  • Drei Themen aus der lebhaften Diskussion waren:
    • Antragsformulare müssten grundsätzlich stark vereinfacht werden. Das Beamtendeutsch ist selbst für in Deutschland zur Schule gegangene und auch für Juristen oft schwer zu bewältigen.
    • Durch die rasant veränderte Gesellschaft wären jährliche Bestandsaufnahmen der demografischen Veränderungen nötig.
    • Das Schaffen von Netzwerken für ältere Menschen wird als sehr wichtig angesehen, um einer Vereinsamung entgegen zu wirken.


 

  1. Aussprache

erfolgte während der Präsentationen
 

  1. Bericht der Fachstelle (Christiane Schmidt):

In Ergänzung zum Referat wurde noch folgendes berichtet:

  • Vertretung für Carmen Kirchner ist in Planung,
  • Busfahrten in Wales (GB) sind für Menschen ab 60 grundsätzlich kostenfrei,
  • Im Herbst findet eine Demenzwoche mit vielen Veranstaltungen statt: 12. bis 25.9.19,
  • Der Tag der offenen Tür (Mobilität) findet am 22.9.19 statt.
  • Das Euro-Quiz findet am 31.10.19, 14:30 im Stadtwappen statt. Anmeldung ist nötig,
  • Die Leitung der Diakonie hat Stephan Butt von Frau Dürr übernommen,


Aus dem Teilnehmerkreis wurde im Anschluss an den Bericht noch folgendes erwähnt:

  • Der Pflegnotstand ist in aller Munde,
  • Die generalistische Ausbildung für Pflegekräfte für die Kranken-, Alten- und Kinderpflege ist politisch verabschiedet,
  • Vermehrt werden Pflegekräfte vom außereuropäischen Ausland ausgebildet,
  • Ein Pflegestützpunkt in Fürth ist in Diskussion,
  • Der Bedarf eines zusätzlichen Pflegeheims in Fürth ist erkannt.

 

  1. Allgemeine Informationen der beratenden Mitglieder
    • Dieser TOP steht zum ersten Mal auf der Tagesordnung. In Zukunft werden von allen 6 beratenden Mitgliedern (Wohlfahrtsverbände, Pflegekasse, Gesundheitsamt, Sozialreferat, Behindertenrat, Integrationsbeirat) konstruktive Beiträge zu Seniorenthemen wie z.B. Pflege, Gesundheit, Kultur, Bildung, Sicherheit, Teilhabe, Beratung, Politik und Integration gewünscht.
       
    • Von zwei beratenden Mitgliedern Wolfgang König (Behindertenrat ) und Christian Hoffmann (Wohlfahrtsverbände) wurde folgendes berichtet:
    • Behindertenparkplätze sollten am Boden gekennzeichnet werden,
    • Lach-Yoga ist bei den Behinderten gut angenommen worden,
    • In der Hans-Vogel Straße wird jetzt endlich ein behinderten gerechter Übergang geschaffen,
    • In der SPK fand vor kurzem eine Ausstellung des Behindertenrates statt,
    • Das zu geringe Pflegepersonalangebot in den Heimen bedingt bereits Aufnahme-Stopps.
    • Eine Tagespflegestätte im Ronhof (Betreuungsstuben) wurde vor kurzem eröffnet.

 

  1. Berichte
  1. Vorstand (Inge Hartosch):
    • Der  Bericht liegt als Anhang 3 bei.
  2. Ausschuss Gesundheit, Ernährung und Bewegung (in Vertretung: Angelika Franzen):
    • Der  Bericht liegt als Anhang 4 bei.

 

  1. Ausschuss Kultur, Bildung, neue Medien und Stadtteilnetzwerke (In Vertretung:  Hans Hübl):
    • Der  Bericht liegt als Anhang 5 bei.
  2. Ausschuss Stadtentwicklung, -planung, Sicherheit und Verkehr (Klaus Fleig)
    • Der  Bericht liegt als Anhang 6 bei.
  3. Ausschuss Wohnen im Alter, Soziales, Integration, Beratung (Joachim Fulde)
    • Der  Bericht liegt als Anhang 7 bei.

 

  1. Aussprache zu den Berichten
    erfolgte parallel zu den Vorträgen.
     
  2. Behandlung der Anträge

Ein Antrag für eine Spende des SR`s für 3 Bänke über 1.500€ wurde zur Genehmigung vorgelegt und einstimmig angenommen.
 

  1. Anregungen, Wünsche, Sonstiges
    keine

 

Anhänge:

  1. Teilnehmer: à ist in der Original-Ablage einsehbar
  2. Referat: Christiane Schmidt
  3. Bericht: Vorstand
  4. Bericht: Ausschuss Gesundheit, Ernährung und Bewegung
  5. Bericht: Ausschuss Kultur, Bildung, neue Medien und Stadtteilnetzwerke
  6. Bericht: Ausschuss Stadtentwicklung, -planung, Sicherheit und Verkehr
  7. Bericht: Ausschuss Wohnen im Alter, Soziales, Integration, Beratung

 

  1. Anmerkung zur Rev.a-230819:

Auf Wunsch von Christiane Schmidt wurden unter Pkt. 5 + 6 folgende Korrekturen vorgenommen (s. email von Ch. Schmidt vom 15. August 2019, 8:15, adressiert an den SR): 

  • Der Hinweis auf einen Workshop am 8.11. wurde entfernt.
  • Die Themen zu Pflegenotstand, generalistische Ausbildung, Pflegekräfte vom außereuropäischen Ausland, Pflegestützpunkt und Bedarf eines zusätzlichen Pflegeheims in Fürth wurden unter eigenem Spiegelstrich „Aus dem Teilnehmerkreis wurde im Anschluss an den Bericht noch folgendes erwähnt“ übertragen.
  • Unter Pkt. 6 wurde Lach-Jogging durch Lach-Yoga ersetzt.

 



 

 

Unterschrift

Vorsitzende                                                       Schriftführung

Gez. Inge Hartosch                                          Gez. Ulrich Schuberth

 

                                                                                 

 

 

Nach oben