Home - Erste Seite

Der Seniorenrat der Stadt Fürth 


 heißt Sie auf seinen Seiten 


herzlich willkommen 



Liebe Seniorinnen und Senioren,

Foto: Hans-Joachim Winckler 

meine Oma hatte früher einen Spruch parat, den ich immer mit 

Kopfschütteln registrierte: „Langsam verstehe ich die Welt nicht mehr.“ 

Aber so langsam verstehe auch so manches nicht mehr in diesen Zeiten. Da

 breitet sich gerade eine Pandemie in erschreckendem Maße aus und es gibt

 Maskenverweigerer, Verschwörungstheoretiker, Menschen, die alles für 

überzogen halten obwohl die Infektionszahlen für sich sprechen und es gibt

 vor allem einen Aufschrei:

„Partygänger müssen zuhause bleiben!“ So stand es vor ein paar Tagen in 

den Fürther Nachrichten und „Feiern wird für junge Erwachsene immer 

schwieriger; viele sehnen sich nach der alten Unbeschwertheit!“


Wer tut das nicht? Wir doch Alle! Ist Feiern, Abhängen und Partymachen 

das Einzige, was unsere Jungen vermissen und ihr Leben lebenswert 

macht? Fast möchte ich sagen: unsere armen Kinder und Enkelkinder! Was

 sagt da unsere Generation der Kriegs- und Nachkriegskinder dazu? Waren 

da nicht Verzicht, Hunger, Einschränkungen, Bescheidenheit usw. nicht an 

der Tagesordnung? Nicht dass ich falsch verstanden werde: diese Zeiten 

wünsche ich nicht zurück. Auch wir Älteren möchten die uns verbleibenden

 Jahre noch genießen, haben Wünsche und Sehnsüchte nach Abwechslung,

 vermissen eine liebevolle Umarmung unserer Kinder, Enkelkinder. Den 

Jungen gehören noch so viele Jahre, unsere sind gezählt. Doch der Alltag 

vieler älterer Menschen verläuft immer weniger abwechslungsreich, vor 

allem der größtenteils alleine Lebenden. Gerade unsere Mütter und Väter 

oder die Großmutter und der Großvater, die wochenlang seit Monaten im 

Heim nur die engsten Angehörigen stundenweise empfangen können? We

r noch gut hört und sieht kann wenigstens noch Lesen oder Fernsehen und 

ist nicht ganz von der Außenwelt abgeschnitten. Junge Leute haben die 

Möglichkeit wenigstens virtuell Arbeitskolleginnen und -kollegen, Freunde 

und -innen zu treffen – wenn auch in begrenztem Maße- , zu chatten oder

miteinander nach Lust und Laune zum Joggen, Spazierengehen, Wandern,

 Radfahren. Viele von uns Älteren können das nicht oder nicht mehr: Also: 

Schluss mit dem Gejammer über verkürzte Sperrstunden, Alkoholverbot im

 Freien, Partyauszeit. Strengen wir uns lieber gemeinsam an, dass diese 

Pandemie schnellstmöglichst vergeht. 

Ihre Inge Hartosch




Bleibt gesund


 

wünscht der Seniorenrat der Stadt Fürth

 

                                                    

Ein Klick auf das Sparkassenbild verbindet Sie direkt mit der Homepage der Sparkasse

 

 

Nach oben